Frauen
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Auf der Suche nach dem Licht

In den Adventstagen hören wir viel von Licht, Wärme und Besinnung. Doch bei allem Licht, das wir auch in unseren Wohnungen gerade jetzt anzünden, bleiben doch oft Schatten und Dunkel in unseren Herzen und auf unserer Seele. Der aufgestellte Schwibbogen soll uns zum Licht weisen, es schon jetzt und hier im eigenen Leben zu finden, durch gute Worte, wertvolle Augenblicke und tiefe Gespräche. Nicht nur bis zum Weihnachtstag, sondern darüber hinaus in den ewigen Morgen Gottes großer Liebe.
Ihr seid der Tempel Gottes
Die Frauenmesse im November (09.11.) stand unter dem Motto: "Ihr seid der Tempel Gottes". Im Gedenken an den Weihetag einer der ältesten Kirchen der Welt, der Lateranbasilika in Rom, der Bischofskirhce des Papstes, wurde daran erinnert, dass ein Gotteshaus wichtig ist, als Ort, an dem wir Gottes Wort hören und die Sakramente feiern könnne. Aber wichtiger als der Bau sind die Menschen, ihr Einsatz, Stein um Stein aufeinanderzuschichten. Erst die Menschen, die Gläubigen, die Gemeinde erfüllen ein solches Gebäude mit Leben durch ihr Beten und durch ihr Tun. Wie Paulus an die Gemeinde von Korinth schreibt, sind wir der Tempel Gottes, als Gemeinde, aber auch jeder einzelne von uns. Es wurde am heutigen Datum auch an die Reichskristallnacht erinnert und aus Solidarität mit den jüdischen Schwestern und Brüdern im Glauben der siebenarmige Leuchter in den Mittelpunkt gestellt und mit Kerzen erleuchtet.
Ernte und Fülle des Lebens

Viele Menschen empfinden den Lebensherbst als Erntezeit. Wenn das Leben erfüllt verläuft, blicken wir voll Dankbarkeit zurück auf das, was war. Im Rückblick lässt sich erkennen, wie Gott in unserem Leben gewirkt hat. Das ist uns Anlass zur Dankbarkeit. Wir sind Gott etwas wert, ja, wir sind ihm lieb und teuer.
"Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen"
"Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen." - Am Beispiel der derzeitigen Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Deutschland wurde diese "Goldene Regel" aus dem Matthäusevangelium zum Leitfaden der letzten Frauenmesse in der St. Nikolai Kirche. Fußball verbindet Menschen - gleich welche Religion oder Hautfarbe sie auch haben. Fußball kann eine Brücke zueinander sein, wo sonst Grenzen trennen. Und jeder weiß um die Regeln, die für alle gelten, ohne die das Zusammenspiel beim Spiel und im Leben nicht klappen würde. Im Frauengottesdienst wurde darüber nachgedacht, was die "Goldene Regel" für uns beinhaltet: Was erwarte ich von anderen?, Was bin ich bereit selbst zu tun? Mit Jesus als Lehrmeister und Trainer an unserer Seite kann unser Leben im Zusammenspiel mit anderen gelingen.
Vor Gott ist jeder Mensch wertvoll
Über 100 Frauen feierten jetzt im Rahmen der Frauen Aktionswoche einen ökumenischen Frauengottesdienst in unserer St. Nikolaikirche. Im Mittelpunkt des Gottesdienst stand die Aussage: "Vor Gott ist jeder Mensch wertvoll, weil Gott uns liebt und annimmt."


